Der Braunsberg

Der Braunsberg auf Gemeindegebiet von Hainburg a. d. Donau, rechtes Donauufer, bildet mit dem Thebener Kogel auf Slowakischer Seite, linkes Donauufer, die Hainburger Pforte (auch Ungarische Pforte) in Form eines Durchbruches des Donaustroms durch die Kleinen Karpaten. Auf der großflächigen Bergkuppe ist viel Platz und es bieten sich hervorragende Ausblicke in alle Himmelsrichtungen. Zu sehen ist Hainburg a. d. Donau von oben, die Hundsheimer Berge, die Donau in ihrer geschwungenen Pracht, Niederösterreich, Römerland Carnuntum, Wiener Becken, Nationalpark Donauauen, das Marchfeld, der Fluss March mit der Mündung in die Donau bei Theben, die Slowakei mit der Hauptstadt Btratislava, die Burgruine Devín, die Pannonische Tiefebene.

Von Hainburg aus kann man mit Autos und Motorrädern eine Straße auf den Gipfel benutzen. Es führt auch ein Gehweg auf das Plateau des Braunsberges. Das Mahnmal der vertriebenen Karpatendeutschen zur Erinnerung an die alte Heimat in der Slowakei steht auf dem Gipfel des Braunsberges.

Geschichtlich ist der Braunsberg hochinteressant. Der archäologisch bedeutsame Braunsberg war Standort einer Keltensiedlung (2. Jh. v. Chr.).

Beim Abstieg über den Keltenweg zur Stadt kommt man am Freibad Hainburg vorbei. Donaulände, Stadtzentrum und Bahnhof sind von hier in wenigen Gehminuten erreichbar.

WeitwanderInnen in Österreich gehen in Nord- und Ostflanke des Braunsberges von Hainburg an der Donau nach Wolfsthal bei der Wanderung auf dem Österreichischen Weitwanderweg 07 (Ostösterreichischer Grenzlandweg).

Die ÖBB Schnellbahn S7 fährt von Hainburg nach Wien.

Weitwanderweg Links

Österreichischer Weitwanderweg 07, 19. Etappe, Hainburg - Kittsee
Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) Routenplaner

Externe Links

Braunsberg auf Wikipedia

Das Foto unten zeigt eine Infotafel auf dem Gipfel des Braunsberg zu dessen beeindruckender Geschichte. Im Hintergrund ist Bratislava (Slowakei) zu sehen.

Der Gipfel des Braunsberg bei Hainburg an der Donau