Weitwanderweg Nibelungengau, 5. Etappe, Leiben - Emmersdorf

Heute startet die Wanderung in Leiben. Vom Europaschloss aus, vorbei an der Panoramatafel, wandern wir auf der Strasse ein paar Hundert Meter Richtung Westen, ehe der Weitwanderweg Nibelungengau nach Süden abbiegt. Felder, kleine Waldstücke, Natur bei herbstlichem Schönwetter - so läßt es sich gut wandern. Schon bald haben wir von einer Anhöhe aus die Donau im Blick. Geradewegs marschieren wir, leicht abwärts, auf den großen Strom zu. Auf den Feldern sind Bauern mit ihren Maschinen bei der Arbeit. Ackerscholle, dick und fett, säumt unseren Weg. Wenn wir unsere Bauern nicht hätten, würde uns vieles fehlen: gepflegte bäuerliche Kulturlandschaft, lokale Feldfrüchte, ...

Der Weg führt nun nach Urfahr und vorbei an der Panoramatafel Urfahr auf einem inselähnlichen Gebilde zwischen Donau und einem Altarm Richtung Donaukraftwerk Melk. Man kann hier schön spazierengehen. Am linken Donauufer ist die Burgruine Weiteregg zu sehen.

Laut Nibelungengau Weitwander-Plan sollte man nach der Kraftwerksmauer über Hain und Rantenberg weiter nach Emmersdorf gehen. Da ich diesen Weg aber bereits im Zuge meiner Wanderung auf dem Welterbesteig Wachau gegangen bin ( = 8. Etappe, Emmersdorf - Melk), biege ich über die Kraftwerksmauer ab und quere die Donau. Am rechten Donauufer, durch die Donauauen bei Melk, verlaufen in weiterer Folge schöne Wanderwege ins Zentrum von Melk, vorbei am berühmten Stift Melk. Der Bahnhof liegt an der Weststrecke der österreichischen Bundesbahn und bietet somit eine gute Gelegenheit zur Heimreise mit dem Zug.

Das Foto unten zeigt Bauern im Donautal bei der Arbeit: Pflügen und säen damit es eine Ernte gibt.

Bauern mit Traktoren und Maschinen im Nibelungengau