Weitwanderweg 04, Südroute, 3. Etappe Gaaden - Schutzhaus Eisernes Tor

Die 3. Etappe der Südroute des Weitwanderweges 04 hat ihren Startpunkt in Gaaden im Wienerwald. Die Länge derselben beträgt 26 km. Dauer laut Wanderführer des ÖAV 7,25 Stunden. Erstes Ziel auf dieser Wandertappe ist das Anninger Schutzhaus.

Der Wanderführer schlägt hierfür die Route Großes Buchtal, Steinwandlgraben vor. Soll ich vielleicht mal was Alternatives ausprobieren? Ich wähle eine Alternative und gehe vorbei am Steinbruch, durch den Eschenbrunngraben, hinauf zum Anninger. Der im oberen Bereich ziemlich verwachsene Weg mündet direkt beim Schutzhaus. Kaffee mit Mehlspeise und Hollerkoch - meine Belohnung für den gelungenen Etappenauftakt.

Darf man sich auf einer Etappe sogar zwei Abänderungen erlauben? Ich mache sogleich eine zweite Abänderung der lt. Wanderführer vorgesehenen Strecke. Statt über Kaisergerndl, Beital, Tieftalgraben und in weiterer Folge Aufstieg zum Pfaffstättner Kogel, bleibe ich auf der Anninger Anhöhe. Ich statte der A1 Sendeanlage (sowas wie ein Wahrzeichen und weithin sichtbar über dem Ort Gumpoldskirchen) und der Wilhelmswarte ( ein paar hundert Meter südlich des Senders) einen Besuch ab. Die Wilhelmswarte besteige ich natürlich und genieße den herrlichen Ausblick in's Wiener Becken. Dann führt der schöne Wanderweg mich zum Pfaffstättner Kogel, wo ich wieder auf die lt. Wanderführer vorgesehene Etappenstrecke stoße. Die Rudolf Procksch Hüttte ist zum Zeitpunkt meiner Wanderung leider geschlossen. Daneben steht die Klesheim Warte, die ich besteige.

Jetzt geht's abwärts, durch Wald, Kleines Kiental, vorbei an der Einöd Höhle hinunter in die Einöde (heißt so :-). Ich überquere die Straße Pfaffstätten - Gaaden , wandere etwas aufwärts und bin bald im oberen Bereich des bekannten und wunderschönen Kurpark Baden. Hier kann man sehr gut ein paar schöne Stunden verbringen.

Mich zieht es heute jedoch weiter, zur Ruine Rauhenstein und in weiterer Folge abwärts in's schöne Helenental, welches vom Fluß Schwechat durchflossen wird. Auf der anderen Seite der Straße und des Flusses strebe ich dann aufwärts, durch den Kaltenberger Forst, zum Schutzhaus Eisernes Tor auf dem Gipfel Hoher Lindkogel (847 m). Hier ist das Ziel der heutigen Etappe.

Das Foto unten zeigt den Steinbruch bei Gaaden.

Steinbruch Gaaden